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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 23.11.2016, 13:30:51 
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Alles natürlich unter der Voraussetzung dass er überhaupt ein Temperaturproblem hat. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 23.11.2016, 20:32:27 
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Wie schaut das eigentlich mit Kompression, Zündfunken und Einspritzung aus, wenn der Fehler eintritt?
Das so ein Motor so heiss wird, dass er nimmer anspringt, muss der meiner Erfahrung nach sich schon im Kernschmelzemodus befinden und das sieht und riecht man ganz deutlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 23.11.2016, 21:30:12 
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hybrid hat geschrieben:
dass er überhaupt ein Temperaturproblem hat. :D


Da bin ich etwas am zweifeln.
Der 99er hat einen E-Lüfter und wenn ich den Temp.verlauf mit dem Streckenprofil abgleiche, seh ich nichts ungewöhnliches und ist 1:1 was ich von meiner Kirsche kenne die ebenfalls einen Strompropeller besitzt.
Beim Halt nach dem Anstieg hat sich der Ventilator gemeldet und bei der Talfahrt war die Temp. sofort wieder mittig und ist erst beim betrachten der roten Ampeln wieder gestiegen bis abermals der Rotor für Frischluft sorgte. Bis zum roten Bereich war da durchaus noch Platz und sobald man wieder etwas fahrt aufnimmt, bleibt der E-quirl stumm.
Die anschließend gemessenen 88 Grad C. find ich auch nicht wirklich beunruhigend.

Ich bin momentan eher wieder bei Dampfblasen im Sprit.

Hab mir heute eine Packung Lambda bestellt, vielleicht hilft mir das weiter.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 23.11.2016, 21:45:51 
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motz hat geschrieben:
Wie schaut das eigentlich mit Kompression, Zündfunken und Einspritzung aus, wenn der Fehler eintritt?


Das kann ich so nicht wirklich sagen, denn auch nach meiner Testrunde hat er sich nach einigen Minuten pause problemlos starten lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 23.11.2016, 22:04:33 
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schrauber30 hat geschrieben:
Ich bin momentan eher wieder bei Dampfblasen im Sprit.

Wenn der Benzindruck bzw. eigentlich der Haltedruck stimmt, dürften sich die eigentlich nicht bilden. Die Benzetten haben nach der Sprudelpumpe ein Rückschlagventil und einen Druckspeicher, wenn eins oder beides davon hin ist, springt der warm auch nicht gut an.


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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 23.11.2016, 22:45:08 
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Die K-Jet hatte früher schon Probleme damit und in einem hitzigen Sommer Ende der 70er sind viele damit liegen geblieben. Einige Hersteller haben dann bei den Fahrzeugen eine zusätzliche Pumpe nachgerüstet um dies zu vermeiden. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass der Sprit damals ein anderer war, ist für mich denkbar, dass etwas was früher noch funktioniert hat, heute bei der selben Temperatur und dem gleichen Systemdruck nicht mehr tut.
Den Druckspeicher und das restliche System hab ich vor langer Zeit schon überprüft und es war alles im Limit.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 23.11.2016, 23:25:40 
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schrauber30 hat geschrieben:
Wegen Lappentester schau ich mich gerade um, gibts hierzu Empfehlung? Macht dich dein Innovatekastl glücklich?



Glücklich, aber nicht reich. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 25.11.2016, 11:32:32 
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schrauber30 hat geschrieben:
hybrid hat geschrieben:
dass er überhaupt ein Temperaturproblem hat. :D


Da bin ich etwas am zweifeln.

Ich möchte ja der Dampfblasentheorie auch gar nicht widersprechen. Trotzdem bezweifle ich, dass das Tempo mit dem die Temperaturanzeige an jeder roten Ampel in die Höhe geht, normal ist...

schrauber30 hat geschrieben:
Die K-Jet hatte früher schon Probleme damit und in einem hitzigen Sommer Ende der 70er sind viele damit liegen geblieben. Einige Hersteller haben dann bei den Fahrzeugen eine zusätzliche Pumpe nachgerüstet um dies zu vermeiden. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass der Sprit damals ein anderer war, ist für mich denkbar, dass etwas was früher noch funktioniert hat, heute bei der selben Temperatur und dem gleichen Systemdruck nicht mehr tut.
Den Druckspeicher und das restliche System hab ich vor langer Zeit schon überprüft und es war alles im Limit.

Dem allerdings würde ich widersprechen! ( Bzw. der theoretischen Möglichkeit natürlich nicht, nur der Idee, dass das im Falle dieses Autos der Grund sein sollte... )
Der GLE ist nicht mein erster Saab mit K-Jet und keiner davon hat je Probleme gemacht ( und nein, das war nicht in den 70ern ) .
Den Verweis auf geänderte Verkehrsbedingungen und anderen Sprit hab ich damals auch schon gehört, als mein ehemaliger V4 zickte. Und auch schon damals war´s letztlich eine andere Ursache.
Mag schon sein, dass diese Faktoren einen Einfluss haben und mag auch sein, dass solche Autos mit modernem Sprit einer Sight Seeing Tour über die Tangente im Frühverkehr eher unentspannt gegenüberstünden. Aber wir reden hier von Symptomen, die ohne nenneswerte Belastungen im 08/15 Alltagsverkehr auftreten.

Ich bin nach wie vor felsenfest der Überzeugung, dass da was heißer ( oder die normal entstehende Wärme schlechter abgeführt ) wird als es normalerweise sein sollte und die Dampfblasen nur Symptom,nicht aber die Ursache sind.
Keine Ahnung was und keine Ahnung warum aber ich hoffe sehr, dass der Schrauber die Ursache findet...

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liebe Grüße
Gerald


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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 08.07.2019, 18:31:11 
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Nur der möglicherweise vorhandenen Neugierde halber mal wieder ein Statusbericht...

Die Geschichte mit den Dampfblasen erscheint mir mittlerweile gesichert.
Ich habe nun die Einspritzleitungen, die schön durch den aus heißem Automatikgetriebe und abdeckender Ansaugspinne gebildeten "Hohlraum" verlaufen mit einer thermisch isolierenden Hülle mit Klettverschluss ummantelt. Seither sind die Symptome massiv weniger geworden - aber nicht völlig weg. Was ev. daran liegen kann, dass die letzten 2-3-cm an den Enden noch frei sind.
Ich erwäge, die Leitungen auszubauen, enger anliegende Hüllen und noch exakter an die Länge angepasst, zu verbauen. Die aktuellen dann - wenn sich´s noch ausgeht, vielleicht auch noch darüber.

Einem Tipp folgend habe ich auch noch den Zündkondensator erneuert - ohne Veränderung.

Und dann bekam ich kürzlich aus zwei unterschiedlichen Quellen einen weiteren Rat: Zweitaktöl im Verhältnis von ca. 1:100 dem Benzin beigemischt solle dessen Siedepunkt herabsetzen und dadurch die Dampfblasen verhindern.
Ergebnis: Wäre schön gewesen, aber wenn´s was gebracht hat, dann bestenfalls minimal.


Fakt ist, nach der Probefahrt ist es im Motorraum wirklich extrem heiß. Mindestens so heiß wie in meinem Turbo Cabrio.

Meines Erachtens kommen wirklich nur zwei Möglichkeiten in Betracht:
Der Sprit ist heute wirklich so flüchtig, dass, wie Christian oben schon schrieb, heute nicht mehr funzt, was damals noch ging. Sprich die Kombination aus relativ engem 99er Motorraum, Automatik und K-Jet klappt einfach nicht mehr.
Oder: Wie schon oben vermutet: Irgendwas wird heißer als es soll. Ich tippe zunehmend auf die Automatik.
Der Wagen hat zusätzlich zum Öl-Wasser Wärmetauscher einen Getriebeölkühler vorm eigentlichen Kühler. Vielleicht ist der dicht?
Habe mir auf jeden Fall jetzt mal ein Thermometer mit Messsonde bestellt und möchte einmal die Temperatur im Automatikgetriebe verifizieren. Auch wenn laut Christian bei einer Messung außen an den Schläuchen nichts auffällig war.
Sollte sich herausstellen, dass das Öl tatsächlich zu heiß ist, werde ich den Ölkühler ausbauen, prüfen und ggf. durch ein größeres Exemplar ersetzen. In der Hoffnung, dass dann das Temperaturniveau im Motorraum generell sinkt. Eine zusätzliche Option wäre auch noch die Isolation des Auspuffkrümmers...
Hilft´s nix, so schadet´s nix...

Auch wenn die Dampfblasen mittlerweile wirklich nur mehr minimal sind und möglicherweise jemanden, der nicht die lange Geschichte mit dem Wagen hat, gar nicht mehr nennenswert stören würden, ich bin langsam mit meiner Geduld und meiner Weisheit am Ende...

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liebe Grüße
Gerald


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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 08.07.2019, 21:43:47 
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Beileid! Du wirst lachen, aber es gibt Saabs, die einfach nur tun wie sie sollen. Hab ich mir grad heute wieder gedacht als die Citrine herhalten musste. Was. Für. Ein. Braves. Auto.


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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 09.07.2019, 07:47:34 
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Danke für Dein Mitgefühl :lol: .
Glücklicherweise tun die meisten meiner Sääbe ebenfalls brav was sie sollen.
Nur dieser Problembär hat sich in den Kopf gesetzt, meine Geduld und Leidensfähigkeit ausloten zu wollen...

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liebe Grüße
Gerald


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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 09.07.2019, 12:56:45 
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Hab gerade gesehen, dass hier noch was fehlt von mir.

Um zu sehen was der Motor tut, wenn er seine Aussetzer hat, hab ich damals eine Muffe für eine Breitband Lambdasonde eingeschweißt.

Bild


(Hier ist der Motor noch kalt und angefettet)

Bild

Was man dann bei der Testfahrt feststellen konnte war, dass in dem Moment wo er zu husten beginnt der Lambdawert kurze Ausschläge in Richtung Abmagerung anzeigt.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 09.07.2019, 14:04:46 
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schrauber30 hat geschrieben:
...dass in dem Moment wo er zu husten beginnt der Lambdawert kurze Ausschläge in Richtung Abmagerung anzeigt.


Würde ja auch auf Dampfblasen ( = kein Sprit ) hindeuten.

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liebe Grüße
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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 09.07.2019, 23:07:44 
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gerald hat geschrieben:
schrauber30 hat geschrieben:
...dass in dem Moment wo er zu husten beginnt der Lambdawert kurze Ausschläge in Richtung Abmagerung anzeigt.


Würde ja auch auf Dampfblasen ( = kein Sprit ) hindeuten.


Achtung: Du misst mit Lambdasonde immer den vorhandenen Restsauerstoff im Abgas.

Könnten jetzt auch Zündaussetzer oder mangelhafte Verbrennung durch Überfettung sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 25.07.2019, 07:47:24 
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In der Zwischenzeit wurde auch noch der Getriebeölkühler demontiert und ebenso wie die zuleitenden Schläuche auf Durchgängigkeit geprüft. Ohne Befund...

Zusätzlich habe ich jetzt noch jede Benzinleitung vom Mengenteiler zu den Einspritzdüsen einzeln isoliert und nicht unter, sondern ÜBER der Ansaugspinne verlegt.

Schaun mir mal... Mit der Probefahrt muss ich allerdings noch ein bisserl warten, weil ich letztens von der Rennleitung ( glücklicherweise freundlich und informell ) darauf hingewiesen wurde, dass mein Pickerl nicht wie ich dachte 10.19 abläuft, sondern 10.18...

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liebe Grüße
Gerald


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