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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 09:48:28 
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gerald hat geschrieben:
Nasenbär hat geschrieben:
Zündung bzw Zündverstellung kontrollieren.

Die "Pflicht", also was ein normal begnadeter Hobbyschrauber so auf die reihe kriegt, hab ich schon absolviert.
Die Kür überlasse ich jetzt unserer Schraubenschlüsselballerina...


Echt?
Das kriegen nicht einmal Werkstätten hin.

Mein Highlight war eine Dose die auf spät verstellt hat statt auf früh...
Zu starke Federn
Und ein Rennverteiler der bei 5800 nochmals 5 Grad plus verstellte.
Nachdem man die Werkstätte zusammengeräumt hatte fand man dann die Beschreibung wo die verstellkurve drinnenstand.
Hatte ein mittleres Jahresgehalt gekostet bis das man draufgekommen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 09:52:07 
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ja die Obtion Reißleine kenne ich auch, leider sind auch Neuteile nicht immer von guter Qualität, nochmal Tausch Von Wapu und Thermostat(evtl mal ohne fahren?)


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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 10:04:25 
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schotte hat geschrieben:
Thermostat(evtl mal ohne fahren?)

Auch schon probiert...

schotte hat geschrieben:
...nochmal Tausch Von Wapu ...

Die Wapu ist bei dem Motor ein Hund. Läuft direkt im Block, ist nur mit Spezialwerkzeug zu wechseln und Repsätze sind nur schwierig aufzutreiben.
Drum habe ich sie extra bei einem in der Szene hochgelobten Saab Guru einbauen lassen, damit ja nichts sein kann...
Aber selbst der musste ein zweites Mal ran, um im zweiten Anlauf noch eine unsauber gearbeitete Dichtfläche zu planen. Es ist also nicht wirklich zu erwarten, dass die Qualität eines neuen Repsatzes ( so aktuell überhaupt verfügbar ) besser sein würde als der überarbeitete erste.

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Gerald


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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 10:18:50 
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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 10:22:32 
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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 14:54:37 
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Einz Habich noch:

OT Markierung passt noch?

Wennst einen Schwingungsdämpfer mit Gummilagerung hast solltest den ev. kontrollieren...
Mittlerweile hatten wir schon einige die gerissen sind und sich verdreht haben.
Wackeln aber nicht aber dadurch stimmt die OT Markierung nimma.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 15:04:12 
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Ich glaub jetzt zwar spontan nicht, dass der B-Motor einen Schwingungsdämpfer hat ( kam glaube ich erst viel später ) aber die OT Markierung kann ich mir ja nochmal genauer anschauen.
Danke für den Tipp.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 16:18:40 
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gerald hat geschrieben:
Wie gesagt, der Kopf wurde in einem Fachbetrieb geplant..


:lol: Danke für den Hinweis.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 18:06:31 
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gerald hat geschrieben:
Ich glaub jetzt zwar spontan nicht, dass der B-Motor einen Schwingungsdämpfer hat ( kam glaube ich erst viel später ) aber die OT Markierung kann ich mir ja nochmal genauer anschauen.
Danke für den Tipp.

Hab jetzt grade nochmal überlegt... Die zusammenvulkanisierten riemenscheiben, die sich beim Saab ( H- ) Motor gelegentlich lösen und an die ich spontan denken musste, sind riemenscheiben für die diversen Keilriemen.

Die OT Markierung ist aber auf der Schwungscheibe und der Kupplungsabdeckung... Insofern kann sich da eigentlich nichts verschieben.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 06.11.2016, 21:48:30 
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Hier tut sich wieder mal etwas:
Zur Erinnerung, es geht um die Fehlersuche wegen erhöhter Wassertemperatur und dem Startproblem bei warmen Motor.

Um eine Kompressionsprobe machen zu können, welche Aufschluss auf ein mögliches Kopfdichtungsproblem geben sollte, welches wiederum zum Temperaturproblem führen könnte, wäre es von Vorteil, wenn sich der Motor per Schlüssel zum drehen motivieren ließe. Tut er aber nicht und diese Tatsache ist nicht gerade neu, aber es behob sich bisher meist von selbst wenn man nur geduldig genug war. Jetzt aber hat sich der Fehler verewigt und das ist der ideale Zeitpunkt um ihn erfolgreich bekämpfen zu können.
Nachdem ich soweit alles durchgemessen habe und sich Bauteile wie Zündschloss, Startrelais (ausgebaut direkt an der Bat. angeschlossen getestet) und Verkabelung höchst kooperativ erwiesen, blieb nur noch der Starter selbst und der Unterbrecherschalter am Automaten welcher am Standpunkt fest hält, dass er den Strom nur dann passieren lässt sofern der Wahlhebel auf "P" oder "N" steht.
Am Steckplatz des Relais gemessen kamen als Signal +12V vom Zündschloss an, jedoch fehlten diesen positiv eingestellten Dutzend die unterstützende Masse um das Relais zu aktivieren. Diese ach so notwendige Masse verhedderte sich am fehlerhaften Kontakt des Schalters und so fühlte sich das Relais vom Strom nicht besonders angezogen.

Bild


Direkt am Getriebeschalter gemessen über 300 Ohm, wo bei geschlossenen Kontakt eher 0,1-0,3 Ohm normal wären.

Bild


Mit Krokoklemmen die Masse um den Schalter vorbei geschummelt und sofort lies sich der Nordländer starten.

Bild


Bis ein Ersatzschalter anreist, wird der Minus über die Hand gezimmerte Masseverbindung direkt gebrückt. Man sollte nun nur darauf achten, dass der Wahlhebel auf "N" oder "P" steht beim anlassen.

Bild


Die folglich durchgeführte Kompressionsprobe zeigte dann einen durchaus gesunden Motor mit Werten von 10,8 bis 11,2 Bar
(Dieser Test erfolgte bei kalten Motor. Um zu sehen ob es im Kopf einen Riss gibt der erst bei hoher Temperatur aufgeht, wird die Probe demnächst bei heißen Motor wiederholt.)

Bild


Und weil es vom Aufwand überschaubar ist und die Zündung der nächste Kandidat ist welcher die Temperatur zu beeinflussen vermag, hängte ich noch eine Vakuumpumpe an die Unterdruckverstellung der Zündung an um zu sehen ob es so tut wie es soll.
Ohne Unterdruck:

Bild


Mit Vakuum:

Bild

Dreht sich frei und leicht und auch die Membran ist Dicht und hält das Vakuum.
In Bälde geht es mit der genauen Zündzeitpunktkontrolle weiter.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 07.11.2016, 09:05:33 
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Gratulation! Wieder mal einen Defekt erfolgreich behoben.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 22.11.2016, 20:16:01 
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Das Schönwetter nutzend, war ich heute saabig unterwegs um ihn auf Temperatur zu bringen zwecks Kompressionstest Wiederholung und um eine weitere Idee zu verfolgen welche besagt, dass die übermäßige Hitze vom nicht für seine Temperaturbeständigkeit bekannten Automaten kommen könnte.
Zuerst rüber zum Leithagebirge gegondelt, die Neusiedlerseeer Alpen überquert und an der North Coast herum gecruist um anschließend abermals die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn (Nö Bgld) zu passieren.
Beim 2. Aufstieg hab ich beim Gipfelkreuz einen Stopp eingelegt um die Gaytriebeöltemp. zu messen. 71 Grad C. am Gehäuseausgang Richtung Kühler und 49 Grad C. am Gehäuseeingang vom Kühler kommend. Von den angegebenen "normalen" 110 Grad weit entfernt.
Nach dem Hillclimbing noch etwas "steh und geh Verkehr" durch Bruck, wo die Wassertemp.anzeige deutlich über die Mitte stieg und ich, sofern mich meine Wahrnehmung nicht verulkt hat, einen raueren Leerlauf vernahm.

Zuhause nochmals gemessen:
Getriebeöl: 70 Grad
Kühlwasser: 88 Grad (Anzeige war dabei etwas über der Mitte)

Komp.probe Zylinder:
#1 11,9
#2 11,9
#3 11,9
#4 11,8

Ein Problem vom Kopf bzw. der Dichtung würde ich mit diesen Werten spontan mal ausschließen.
Auch das Getriebe dürfte nicht der Hauptschuldige sein.

Es bleibt spannend ...

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 22.11.2016, 21:27:49 
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So mache er den Kühler mit einem Karton zu damit sich der Motor für Ihn mehr erwärme.... 8)

Wer viel misst, misst Mist oder so aber
Steuerdruck messen - während er fährt & ist heiss?

Rücklauf auf Quetschungen, Knicke und Flickwerk kontrollieren

Die obligate Messung mit Lambadasonde warum er Dir auf der Nase herumtanzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 23.11.2016, 12:04:35 
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Die Druckmessungen der Spritzerei werde ich wiederholen, da ich sie dazumals nur bei warmen und nicht richtig erhitzten Motor ausgeführt habe.
Wegen Lappentester schau ich mich gerade um, gibts hierzu Empfehlung? Macht dich dein Innovatekastl glücklich?

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 Betreff des Beitrags: Re: K wie dauernd
BeitragVerfasst: 23.11.2016, 13:24:21 
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dekatee hat geschrieben:
mit erhöhter temperatur meinst du die vom wasser nehm ich an.
dann klingt das für mich eher nach kopf oder wapu oder sonst irgendein thermisches problem rund ums wasser und nicht ums gespritze.



Nachdem ich den Fred endlich einmal genauer gelesen habe kann ich mich eher dekatees Vermutung anschließen.

Wenn das von der Verbrennung herrührt hat man zig andere merkbare Auswirkungen, verheizte Ventile, nachdieseln, etc...

Ich würde testen ob Abgase in das Kühlsystem gelangen und zwar in verschiedenen Betriebszuständen (je Drehzahl und auch Last) und nicht nur am Stand. Wenn das schon gemacht wurde, wurde es ja vielleicht nicht richtig gemacht.

Mir fallen zum Kühlsystem noch einige Sachen ein, aber wenn das schon alles gemacht wurde :?

Ansonsten Bluzer runter und nach Haarrissen suchen, diverse Druckverlust und Komperessionstests sagen über das garnix aus und man ist schneller als mit der Peripherie eine Doktorarbeit zu machen.

_________________
LG Günter

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